Portabelbetrieb

 

Nicht nur an der Klubstation oder im heimischen Shack übt der Funkamateur sein Hobby aus. Für viele Funkamateure ist es eine besondere Erfahrung, auch portabel Funkbetrieb zu machen.

So eine Aktivität, kann im Prinzip sehr einfach ausfallen, in dem man sein Funkgerät mit einer Batterie ausrüstet, häufig benutzt man dazu Autobatterien, und sich ein schönes Fleckchen Erde sucht, auf dem man Betrieb machen möchte.

Gerade für Funkamateure, die nicht so gute UKW-Lagen haben, bietet es sich an, sich zu besonderen Gelegenheiten, wie z.B. Funkwettbewerben, einen hohen Standort, meistens auf Bergen, zu suchen. Mithilfe des höheren Standorts gelingt es dann oft seinen eigenen Erfolg im Wettbewerb zu verbessern. Insbesondere auf den hochfrequenten UKW-Bändern ist es häufig sehr hilfreich, wenn man auf einen hoch gelegenen Standort geht. Von dort oben kann man mit geringem Antennenaufwand viele Stationen besser erreichen als von daheim. Aber das ist natürlich nicht alles. Es gibt im Amateurfunk auch Gruppen von Funkamateuren die von besonderen Objekten aus Betrieb machen. Zum Beispiel gibt es COTA, „Castel On The Air“, hierbei wird ein Schloss oder eine Burg aktiviert. Aktivieren heißt, man macht von ihr aus Funkbetrieb. Andere Projekt sind SOTASummits On The Air“, also Funkbetrieb von Bergen aus, oder IOTA, „Islands On The Air“, also Betrieb von verschiedenen Inseln aus. Für viele Funkamateure ist sehr interessant diese Stationen zu arbeiten, d.h. mit ihnen eine Funkverbindung zu erreichen, denn für Diplome und andere Leistungsnachweise benötigt man teilweise Nachweise darüber, dass man mit Stationen, die von diesen besonderen Gebieten aus Funkverkehr gemacht haben, ein Gespräch geführt hat. Auch für die Öffentlichkeitsarbeit bietet sich der Portablebetrieb an. Eine Portableaktivität kann natürlich auch etwas größer ausfallen und man muss nicht alleine mit seiner Batterie irgendwohin gehen. Der so genannte Fieldday ist so einer Aktivität. Hierbei versuchen Funkamateure ohne Zuhilfenahme von festen Stationen oder Gebäuden oder Stromversorgung, sendefähige Funkstationen aufzubauen und im „Feld“ zu betreiben. Manche Ortsverbände machen so eine Aktion einmal im Jahr und für viele Amateure ist diese Aktivität ein schönes Gemeinschaftserlebnis.

 

 

 
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